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2. Februar 2021: Stufenplan 2.0 im Umgang mit der Corona-Pandemie vorgestellt

Die SPD-geführte Landesregierung hat heute den Entwurf für einen Stufenplan 2.0 beraten und zur Übersendung an den Landtag freigegeben. In einer Pressekonferenz stellte Ministerpräsident Stephan Weil den Stufenplan heute der Öffentlichkeit vor und wies dabei in aller Deutlichkeit darauf hin, dass es sich bei dem Entwurf nicht um einen Lockerungsplan handelt.

„Wir legen hier keinen Lockerungsplan vor. Wir wollen zeigen, wie sich in den nächsten Monaten die Lage entwickelt – zum Guten wie zum Schlechten. Der Stufenplan 2.0 soll Orientierung geben und mehr Transparenz über die notwendigen Maßnahmen schaffen, die zum Gesundheitsschutz jeweils nötig sind. Veränderungen bleiben dabei immer möglich, etwa bei neuen Erkenntnissen zu der Verbreitung der britischen und südafrikanischen Virusmutationen. Deswegen ist auch eine frühe Intervention vorgesehen, falls sich die Lage verschlechtert. Zugleich setzen wir auf Schutzkonzepte: Masken, Schnelltests und andere Hilfsmittel, mit deren Hilfe wir in Zukunft dann den Infektionsschutz weiter verbessern und gegebenenfalls weitere Erleichterungen vorsehen könnten.“, betont Stephan Weil.

Mit dem Stufenplan werden folgende Ziele verfolgt:

  1. Keine Überlastung des Gesundheitssystems.
  2. Kontrolle über Infektionsgeschehen behalten.
  3. Balance zwischen gesundheitlichem/wirtschaftlichem Schaden.

In den Vorbemerkungen zum Stufenplan heißt es: "Alle aktuellen Anstrengungen dienen dazu, das Coronavirus zu überwinden und wieder ein Leben ohne Einschränkungen führen zu können. Für die nächsten Monate ist dies allerdings noch nicht zu erwarten. Daher legt die niedersächsische Landesregierung den Stufenplan 2.0 vor."

Der Stufenplan gliedert sich in 6 Stufen von Stufe 1 (Geringes Infektionsgeschehen <10) bis hin zu Stufe 6 (Eskalierendes Infektionsgeschehen >200 bzw. ab einem R-Faktor >1,2) und kann hier im Detail eingesehen werden: Stufenplan 2.0 - Tabelle


Weiterführende Informationen zum Stufenplan 2.0 finden Sie auf der Webseite der Niedersächsischen Staatskanzlei.


Die Pressekonferenz wurde vom NDR übertragen und kann hier angesehen werden.

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