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2. Dezember 2021: Aktuelle Corona-Förderprogramme für die niedersächsische Wirtschaft

In einem Brief vom 2. Dezember 2021 klärt Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann über aktuelle Förderprogramme für die Wirtschaft in Niedersachsen auf.

Bei einem Umsatzrückgang von mindestens 30% im Vergleich zum Jahr 2019 können durch die Überbrückungshilfe III Plus des Bundes bis Ende des Jahres anteilig Fixkosten (inkl. Pauschalen für Personalkosten und die Stärkung des Eigenkapitals) erstattet werden. Kostspielige Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienemaßnahmen wie zur Optimierung des Geschäftsbetriebes können in einem gewissen Maße gefördert werden. Zudem besteht der sogenannte „Eigenkapitalzuschuss“.

Betriebe, die saisonbedingte oder verderbliche Waren verkaufen, erhalten gesonderte Wirtschaftshilfen. Bei Einbußen von mindestens 70% können bis Jahresende 100%, ab Januar 90% erstattet werden. Sollten einzelne Unternehmen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten über einen gewissen Zeitraum die Arbeit gänzlich niederlegen müssen, so können auch diese weiter gefördert werden.

Bei Verlusten durch die Absage von Weihnachtsmärkten stehen umfassende Sonderfördermittel bereit. Hierbei sind Vorbereitungskosten erstattungsfähig, verderbliche Waren können mit berücksichtigt werden.

Ab Beginn des kommenden Jahres wird die Überbrückungshilfe IV auf Bundesebene greifen. Hierbei werden besondere Eigenkapitalzuschüsse im Rahmen von 30 % der monatlichen Fixkosten für Dezember 2021 und Januar 2022 vorhanden sein, sofern ein Umsatzverlust von mindestens 50 % vorliegt.

Marie Jo Foto: Wahlkreisbüro | Yvonne Dannull
Doris Schröder-Köpf besuchte Ende November verschiedene Unternehmerinnen und Unternehmer, um sich in einem persönlichen Gespräch mit ihnen vor Ort über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die niedersächsische Wirtschaft auszutauschen. Hier im Dialog mit Unternehmerin Birgit Schmalstieg.

Durch die Wiederauflage einer Landesförderung wird es für die Veranstaltungsbranche wie auch Schausteller Sondertatbestände geben, welche weiterhin bei der NBank beantragt werden können. Die Förderhöchstgrenze pro Unternehmen liegt bei 50.000 €.

Weitere Informationen auf https://www.mw.niedersachsen.de.


Ich wünsche allen Gewerbetreibenden trotz der weiterhin schwierigen Umstände ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft und eine sorgenfreie Adventszeit!

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