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20. Juni 2013: Jugendliche für Demokratie, gegen Intoleranz | Siegerehrung im Plakatwettbewerb der Friedrich-Ebert-Stiftung

„Was tun? – Was tun! Kein Bock auf diskriminierende Äußerungen!“, lautete das Motto des diesjährigen Plakatwettbewerbs des Landesbüros Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung. Am 20. Juni 2013 wurden die Sieger/innen in Hannover ausgezeichnet.
Stefan Schostok überreicht den 1. Preis des Plakatwettbewerbs an Julia, Hanna, Shari, Karina und Sarah von der Berufsbildenden Schule (BBS) Lingen
Stefan Schostok überreicht den 1. Preis des Plakatwettbewerbs an Julia, Hanna, Shari, Karina und Sarah von der Berufsbildenden Schule (BBS) Lingen Foto: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen

190 Jugendliche hatten an dem Plakatwettbewerb der Friedrich-Ebert-Stiftung teilgenommen und 70 Plakate eingereicht. Im Unterricht, in einer Arbeitsgruppe oder in freier Arbeit hatten die Jugendlichen Position bezogen gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und demokratische Werte wie Anerkennung, Respekt und Toleranz betont.

Aus den annähernd 70 Arbeiten hatte die Jury, der auch die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, angehörte, die Preisträgerinnen und Preisträger ausgesucht. Überreicht wurden die Preise im Haus der Region Hannover vom Oberbürgermeisterkandidaten und SPD-Bezirksvorsitzenden Stefan Schostok sowie Schröder-Köpfs Jury-Kollegin Ingrid Wettberg, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, und Jury-Kollegen, dem „taz“-Journalisten Andreas Speit, dem Friedensbeauftragten der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover Klaus Burckhardt und Erdogan Bulut von der Freien Akademie der Bildenden Kunst Hannover.

Der 1. Platz ging an Julia, Hanna, Shari, Karina und Sarah von der Berufsbildenden Schule (BBS) Lingen für ihr Plakat „Alle Herzen schlagen gleich“. Die fünf Jugendlichen freuen sich über eine Fahrt zum Deutschen Bundestag nach Berlin.

Den 2. Platz, einen Besuch im Niedersächsischen Landtag auf Einladung der Abgeordneten Doris Schröder-Köpf, gewannen Erik, Nicolas, Anna, Nadine und Vanessa vom Gymnasium Alfeld. Ihr Plakat trägt den Titel: „Schluss mit solchen Sprüchen!“

Ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen war der Preis für das Plakat „Nur weil es nicht der Norm entspricht“, das Jesaja mit seiner Klasse von der BBS Fredenberg in Salzgitter eingereicht hatte. Die Schülerinnen Jasmin, Selina, Jule und Sandra aus Celle nahmen für ihr Plakat „Wir sind alle gleich – Wir alle haben ein Herz“ ebenso ein Buchpaket entgegen wie Sarah, Jana, Mathilda, Benedict und Marvin von der SoVD-Jugend für ihr Plakat „Szenen von Alltagsdiskriminierung“. Ein weiteres Buchpaket ging als Publikumspreis an Anika, Anne-Marie, Hannah und Jana für ihr Plakat „Trotz HIV Mensch bleiben“.

Doris Schröder-Köpf, die wegen der gleichzeitigen Landtagssitzung nicht an der Preisverleihung teilnehmen konnte, zeigte sich begeistert von der Kreativität und von dem Engagement der Jugendlichen, die an dem Plakatwettbewerb teilgenommen haben. „Dies zeigt, dass viele Jugendlichen sich für die Demokratie und gegen Intoleranz einsetzen“, erklärte sie. Die Landtagsabgeordnete freut sich nun auf den Besuch der Alfelder Gymnasiasten im Landtag.

Über einen Besuch im Landtag als 2. Preis des Plakatwettbewerbs freuen sich Erik, Nicolas, Anna, Nadine und Vanessa vom Gymnasium Alfeld zusammen mit den Jury-Mitgliedern Pastor Klaus Burckhardt, Erdogan Bulut, Ingrid Wettberg und Andreas Speit (hintere Reihe von links)
Über einen Besuch im Landtag als 2. Preis des Plakatwettbewerbs freuen sich Erik, Nicolas, Anna, Nadine und Vanessa vom Gymnasium Alfeld zusammen mit den Jury-Mitgliedern Pastor Klaus Burckhardt, Erdogan Bulut, Ingrid Wettberg und Andreas Speit (hintere Reihe von links) Foto: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen

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